2  0  0  8

 

 Dokumentation zum B D G - Kompendium  

                              ( 5. Teil)

 

Nachdem in den letzten Jahren 4 Teile des KOMPENDIUMS über das BDG erschienen waren, wird diese Reihe jetzt fortgesetzt und beendet.

Der Inhalt des 1. Teils waren die 4 Hauptverteidigungen der Gambitannahme:

 

     1. Bogoljubow-Verteidigung

     2. Teichmann-Verteidigung 

     3. Tartakower-Gunderam-Verteidigung

     4. Euwe-Verteidigung

 

Im 2. Teil erschienen die 4 Hauptverteidigungen der

Gambitablehnung:

 

     1.  Wiener Verteidigung

     2.  O` Kelly-Verteidigung

     3.  Brombacher Gegengambit

     4.  Langeheinicke-Verteidigung

 

Der  3. Teil beschäftigte sich noch einmal mit der Gambitannahme (4 Nebenverteidigungen):

 

      1.  Gunderam-Verteidigung

2.    Kaulich-Verteidigung

3.    Pietrowski-Verteidigung

4.    Gedult-Verteidigung

 

 Im 4. Teil wurden 2 Nebenverteidigungen der Gambitablehnung und 2 Nebenverteidigungen der Gambitannahme behandelt.

 

     1.  Ritter-Verteidigung

     2.  Schlutter-Verteidigung

     3.  Weinspach-Ablehnung

     4.  Lamb-Verteidigung

 

 

I n h a l t des 5. Teils:

 

 

   Der Jahrgang  2 0 0 8 des KOMPENDIUMS , die DIEMER(5)

    beschäftigt sich mit  der Ablehnung des Gambits im 3. Zug:

    1. Lemberger Gegengambit

    2. Pöhlmann-Verteidigung

    3. Zeller-Verteidigung

    4. Sonstige Fortsetzungen im 3.Zug 

3. ......   Sd7   (Buntin-Verteidigung)

3. ......   Sc6   (Kipke-Verteidigung)

3. ......   Ld7    (Großhans-Verteidigung)

3. ......      g6   (Rodeck-Verteidigung)

3. ......      b6   (Mc  Caffrey-Verteidigung)

3. ......      c5   (Dries-Verteidigung)

  

 

 Über 2800  Partien, viele davon kommentiert.

 Datenbanktexte (1 Prolog, 3 Eröffnungserläuterungen zu den Hauptvarianten und 1 Eröffnungsreport zur statistischen Auswertung aller  Partien ) und 

1 Eröffnungsschlüssel .

 

Resümee:

 

Mit der Erscheinung des  Kompendiums (5. Teil) wurde die Popularisierung des Blackmar-Diemer-Gambits konsequent fortgesetzt und beendet.

Es entstand damit das wohl größte und aktuellste Werk über das BDG, was derzeit existiert. Dieses große Nachschlagewerk wird dem Gambitspieler helfen, in den

komplizierten Dschungel des stärksten weißen Gambits einzudringen.

 

Die 3 Verteidigungen nach 3.Sc3 (außer Sf6):

 

Die Pöhlmann-Verteidigung ist nicht sehr weit verbreitet.

Mit dem Zug 3. .... f5 will Schwarz konsequent den Bauern auf e4 zu verteidigen.

Das hat natürlich auch gewisse positionelle Nachteile. Besonders die Schwäche des Feldes e6 fällt in das Auge! Am logischsten erscheint mir jetzt der Zug 4.f3! , womit Weiß in das STAUTON-GAMBIT überleitet, was bekanntlicherweise Weiß gute Gewinnchancen gibt!

 

 

Die Lemberger Gegengambit  (3. ....e5!?)nimmt unter den Ablehnungen im 3. Zug eine Sonderstellung ein, denn sie ist unter den BDG-Verteidigern sehr beliebt.

Kein Wunder, denn sie erlaubt eine sehr aktive Verteidigung. Eine Widerlegung des BDG, wie man zeitweilig früher annahm, ist sie natürlich nicht.

Die Zeller-Verteidigung (3. ...Lf5) ist eine weitere Möglichkeit, den e4-Bauern zumindest zeitweilig zu halten! Eine selbständige Bedeutung hat diese Spielweise nur dann, wenn Weiß mit dem etwas hektisch wirkenden Zug von Diemer 4.g4 antwortet, ansonsten führt 4.f3! gewöhnlich durch Zugumstellung zur WIENER VERTEIDIGUNG

 

Die SONSTIGE Züge nach 3.Sc3 sind weniger bekannt und werden nur als Überraschungswaffe angewendet.

Erwähnenswert dürft hier nur 3. .... Sc6 sein, da sie z.B. auch aus der

NIMZOWITSCH-VERTEIGUNG durch Zugumstellung entstehen kann.

 

G e s a m t k o n z e p t i o n :

 

Die Teile 1 und 2 behandeln jeweils die HAUPTVERTEIDIGUNGEN der

Gambit-Annahme (Teil 1) bzw. der Gambitablehnung (Teil 2).

Die Teile 3 und 4 behandeln die weniger gespielten Verteidigungen (Teil 3 die Annahme (siehe oben) und Teil 4 die Annahme 5. … b6 bzw. 5. … Sbd7und die Ablehnung 4. … e6 bzw. 4. … Sc6.

Der 5. und letzte Teil behandelt dann alle Verteidigungen des Schwarzen im 3. Zug (ausgenommen 3. … Sf6).

 

 

Alle Diemer-DB enthalten:

   Partien (viele auch kommentiert)

  1 Eröffnungsschlüssel

  1 Prolog

  1 Eröffnungsreport für alle Partien dieser DB

  Texte zu den hauptsächlichen Varianten einer Verteidigung

 

Als Ergänzung zum BDG-KOMPENDIUM erscheint jährlich eine Datenbank zu den Pseudo-BDG-Eröffnungen:

 

1. September 2003:

 

Hübsch-Gambit :        1.d4 Sf6  2.Sc3 d5  3.e4! Sxe4  4.Sxe4 dxe4

 

               

1. September 2004:

 

Diemer-Duhm-Gambit  gegen Französisch und Caro-Kann

                                          1.d4 d5  2.e4 e6 (c6)   3.c4!?

 

 

1. September 2005:

 

Blackmar-Popiel-Gambit: 1.d4 d5  2.e4 dxe4  3.Sc3 Sf6  4.L g 5 !?

 

 

1. September 2006:

 

Ryder- Angriff: 1.d4 d5  2.e4 dxe4  3.Sc3 Sf6  4. f3 exf3  5. D x f 3

 

Diese Datenbank ist besonders reizvoll, da sie unmittelbar in den Komplex

des Blackmar-Diemer-Gambits gehört. Gerade mit diesem System begann

die legendäre Story des BDG! Bis zu seinem Tode ist Diemer diesem System treu geblieben, obwohl man heutzutage dem Kampars-Angriff 5. Sxf3 klar

den Vorzug gibt.

 

1. Oktober  2007:

 

Alapin-Diemer – Gambit: 1.d4 d5  2.e4  e6 3. Le3!

 

                                              Oder:1.e4 e6  2.d4  d5  3.L e 3!  als andere Zugfolge!

 

 
 
1.Dezember 2008 :

 

Milner-Barry-Gambit:  1.d4 d5  2.e4 c6  3.Sc3 dxe4  4. f 3 !?

 

 

 

Gunderam-Eröffnung:  1.d4 Sf6  2. f 3 !

 

HINWEIS: Diese Eröffnung ist ein Trick , um doch noch in das angestrebte BDG überzugehen!

                   Hier wurden auch einige aktuelle BDG-Partien mit übernommen, die bisher nicht  

                   veröffentlicht wurden.

 

 

 

Versand der Datenbanken :

 

Das Versenden der Datenbanken erfolgt als ANHANG durch eine

E-Mail (cbv-Datei).

Alle aktuellen Rechenprogramme und natürlich CHESS-BASE können dieses Format automatisch entzippen und lesen.

Auf besonderen Wunsch kann man die Datenbanken auch auf einer CD erhalten.

 

                  P e t e r  L e i s e b e i n

                 (P.Leisebein@t-online.de)